Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Drucken
Innere und zwischenmenschliche Konflikte können körperliche und seelische Erkrankungen hervorbringen, die behandlungsbedürftig sind. Solche Konflikte können ihren Ursprung zum Beispiel in unverarbeiteten Erfahrungen aus der Kindheit haben, eine Reaktion auf unglückliche Beziehungen in Familie, Partnerschaft und am Arbeitsplatz sein, mit der Unerreichbarkeit von Lebenszielen zusammenhängen und vieles andere mehr.

 

In unseren zwei Häusern im AWO Fachkrankenhaus Jerichow verfügen wir über 30 Plätze zur Behandlung von Patienten ab dem 18. Lebensjahr. Wir behandeln Patienten, die an folgenden Erkrankungen leiden:

  • psychosomatische Störungen, z.B. chronische Schmerzen, Schlafstörungen, Tinnitus, funktionelle Magen-Darm-Beschwerden sowie Herz-Kreislauf-Störungen
  • neurotische Störungen, z.B. Ängste, Phobien, Depressionen, Zwänge
  • Essstörungen, z.B. Magersucht, Bulimie, Esssucht
  • Störungen nach extremen Belastungssituationen, z.B. Verlusterfahrungen, Gewalterlebnisse, Missbrauchserlebnisse, Unfälle
  • organische, psychosomatische oder psychische Störungen infolge von Partnerschaftskonflikten, Problemen am Arbeitsplatz (Burn out, Mobbing), Sinnkrisen
  • psychische Belastungen infolge schwerer körperlicher Erkrankungen

 

Allen Therapieformen liegt ein tiefenpsychologisches Konzept zu Grunde. Das bedeutet, wir versuchen, unbewusste Konflikte, die unser Verhalten und Erleben beeinflussen, aufzudecken, zu bearbeiten und neue „bessere" Wege zu finden.

Eine psychotherapeutische Behandlung ist immer eine Arbeit mit Ihnen. Sie kann nicht an Ihnen vorbei und schon gar nicht gegen Ihren Willen erfolgen. Ihre aktive Mitarbeit, der Wille zur Erkenntnis sowie Ihre Bereitschaft zur Veränderung sind somit grundlegende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Therapie.

Unser Anliegen ist es:
  • Ihnen bei der Aufarbeitung von Lebens- und Krankheitsgeschichten zur Seite zu stehen sowie körperlich, psychisch und sozial zu stabilisieren
  • Sie bei der Erprobung von neuen Bewältigungsstrategien zu unterstützen und Ihren Weg in der Therapie zu begleiten

Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Beschwerde- und Krankheitsbild des einzelnen Patienten und beträgt erfahrungsgemäß zwischen 8 und 12 Wochen, was vor Ort entschieden wird und in Ausnahmefällen verkürzt oder verlängert werden kann.

Das komplextherapeutische Angebot umfasst neben Einzel- und Gruppengesprächen weitere Behandlungsformen wie Kommunikative Bewegungstherapie, Musik- und Maltherapie, Sporttherapie, Entspannungsverfahren sowie Ergo- und Physiotherapie.

Eine Abteilung der Psychosomatischen Klinik (Haus 102) arbeitet nach einem speziellen Konzept, welches in erster Linie gruppentherapeutisch unter Einbeziehung körpertherapeutischer Methoden sowie weiterer nonverbaler Behandlungsverfahren ausgerichtet ist. Dieses intensive, in sich geschlossene Therapiesetting über einen Zeitraum von 10 Wochen eignet sich neben der Behandlung depressiver, somatoformer und Angststörungen in besonderer Weise für Menschen, die infolge interpersoneller Konflikte seelisch erkrankt sind.

Ihre wichtigsten Ansprechpartner

Chefarzt

Herr Dr. H.-W. Lutteroth | Tel. (03 93 43) 92 26 00

Oberärztin

Frau M. Blaser | Tel. (03 9343) 92 26 12

Stationsarzt

(03 93 43) 92 26 11

Psychologe

(03 93 43) 92 26 31

(03 93 43) 92 26 33 

(03 93 43) 92 26 34

Sozialdienst

(03 93 43) 92 24 41

Station

Station Haus 4 | Tel. (03 93 43) 92 30 41